23.04.2026
Preisträgerinnen und Preisträger, Nominierte und Preis-Paten, Moderation und Jurymitglieder bei der Verleihung des German Paralympic Media Awards 2026. (Bild: Tom Maelsa / DGUV)
Ein Vierteljahrhundert im Zeichen von Sichtbarkeit, Teilhabe und journalistischer Exzellenz: Zum 25. Mal wurde gestern Abend in Berlin der German Paralympic Media Award (GPMA) verliehen. Mit dem Preis würdigt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) seit 25 Jahren herausragende Berichterstattung über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung.
Das Jubiläum unterstreicht die besondere Bedeutung des Awards, der dazu beiträgt, den Behindertensport stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken und neue Perspektiven zu eröffnen.
Zu den Gästen der feierlichen Verleihung zählten unter anderem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, sowie Hans-Jörg Michels, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands und Nationalen Paralympischen Komitees. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien und Verbänden teil.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer hochkarätig besetzten Jury unter dem Vorsitz von Gerd Schönfelder ausgewählt – dem erfolgreichsten paralympischen Alpinsportler Deutschlands. Durch den Abend führten die Moderatoren Milena Neumes und Janis McDavid. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band Blind Foundation.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2026 sind:
Die Fotografie reduziert auf das Wesentliche und entfaltet gerade dadurch ihre Kraft: Sie zeigt paralympischen Sport als das, was er ist – Hochleistungssport voller Dynamik, Präzision und Leidenschaft. Statt Einschränkung steht die Stärke der Athletin im Mittelpunkt. Eine eindrucksvolle Arbeit, die Sichtbarkeit schafft und den paralympischen Sport ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.
Der Beitrag in Einfacher Sprache macht sportliche Leistung zugänglich und setzt ein starkes Zeichen für Teilhabe. Er zeigt, wie Inklusion durch verständliche Kommunikation konkret umgesetzt werden kann – modern, klar und zielgruppengerecht. Eine überzeugende Umsetzung, die Inklusion praktisch erlebbar macht und neue Zugänge schafft.
Der Beitrag erzählt eindringlich vom Weg zurück in ein aktives Leben und macht die körperlichen, mentalen und emotionalen Dimensionen von Rehabilitation hörbar. Sport erscheint dabei als Raum der Selbstermächtigung und des Neuanfangs. Eine bewegende Audioarbeit, die zeigt, wie Sport Grenzen überwinden helfen kann.
Der Film gibt unsichtbaren seelischen Verletzungen ein Gesicht und verbindet persönliche Schicksale mit gesellschaftlicher Verantwortung. Sport wird dabei zum Symbol für den Weg zurück ins Leben und zur eigenen Stärke. Ein eindrucksvoller Film, der zeigt, wie Sport Halt geben und Heilungsprozesse begleiten kann.
Der Artikel vermittelt ein komplexes Thema wie Organspende einfühlsam und verständlich für junge Leserinnen und Leser. Er zeigt Mut, Lebensfreude und die verbindende Kraft des Sports. Eine sensible und zugleich klare Darstellung, die Aufklärung leistet und Hoffnung vermittelt.
Interessierte können sich die prämierten Beiträge auf der Webseite anschauen.
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