28.04.2026
Gemeinsam im Austausch: die Akteurinnen und Akteure des 35. Reha-Kolloquiums (v. l. n. r.). Gülcan Miyanyedi (BAR), Dr. Teresia Widera (BAR), Prof. Dr. maria Anna Marchwacka (Ostfalia Hochschule), Bernd Lossin (HGU), Prof. Dr. Edwin Toepler (H-BRS), Dr. Klaus Keller (Diakonie) und Prof. Dr. Bert Wagener (HGU) Urheber/Quelle: Christian Rexrodt/BAR: Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation in Frankfurt
Das Reha‑Kolloquium ist der bundesweit bedeutendste wissenschaftliche Fachkongress zur Rehabilitationsforschung und fördert den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Sozialpolitik. Das 35. Reha‑Kolloquium fand vom 24. bis 26. März 2026 in Leipzig statt und wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland sowie der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) ausgerichtet. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Rehabilitationsansätze und Perspektiven zur Weiterentwicklung der rehabilitativen Versorgung.
Vor diesem fachlichen und wissenschaftlichen Hintergrund rückte auch die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in den Fokus der Diskussionen. Die ICF besteht seit nunmehr 25 Jahren. In dieser Zeit haben alle Akteure versucht, das Primat der Teilhabe mit Leben zu füllen. Im Vordergrund steht hierbei stets das bio-psycho-soziale Modell der WHO und die Verbesserung der Versorgung von Betroffenen in der Rehabilitation.
Mit einem Diskussionsbeitrag, der anhand der sich abzeichnenden Megatrends neue Aktionsfelder für die ICF identifiziert, wurden von Bernd Lossin und Prof. Dr. Bert Wagener gegenüber einem breiten Fachpublikum Impulse für die Rehabilitationspraxis, die Rehabilitationswissenschaft und die Sozialpolitik in der Rehabilitation gegeben.
Die Grundlagen für diesen Fachbeitrag wurden gemeinsam mit Studierenden des Jahrganges 2023 im Modul 15 des Bachelorstudiengangs Sozialversicherung Schwerpunkt Unfallversicherung entwickelt.
Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (HGU)
Aline Giebel, Referentin für Querschnittsaufgaben
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